„The People United Will Never Be Defeated“


Die Ingeborg Leuthold Stiftung ist das zweite Mal zu Gast in der Galerie Salon Halit ART • Kreuzbergstr. 72 • 10965 Berlin

ARTIST TALK • 17. Juli 2021 / 18:00 Uhr • Galerie Salon HALIT ART
Mit den Künstlerinnen Karina Villavicencio & Michaela van den Driesch
moderiert von Maria Kiczka-Halit.

Die Fotografin, Autorin & Journalistin Christel Wollmann-Fiedler wird an diesem Termin nicht teilnehmen können. Sie befindet sich dann bereits wieder auf Reisen, um Fotos & Reportagen für die Zukunft und gegen das Vergessen in Bild & Text festzuhalten: 
"Die Schwarz-Weiß-Fotografie ist „meine“ Fotografie, die „Literarische Fotografie“ erfand ich nach der Öffnung der Grenzen in Deutschland. Die Spuren so mancher Dichter und Schriftsteller suchte, fotografierte und beschrieb ich. Seit 2008 schreibe ich für deutschsprachige Zeitungen und Internetforen im Ausland Artikel und Rezensionen mit unterschiedlichen jüdischen Themen. Zeitzeugengespräche mit überlebenden jüdischen Bürgern führe ich seit Jahren."


Tagesspiegel 07. Juni 2020

Nachruf auf Ingeborg Leuthold 


„Sie müssen ein bisschen mehr auf die Leute zugehen“

Sie tat, was ihr gefiel. Also malte sie so realistisch, wie es nur ging - was sich als Problem erwies. Der Nachruf auf eine Eigensinnige - von Tatjana Wulfert 

Die Stifterin Ingeborg Leuthold-Hosaeus 

verstarb am 6. März 2020 im Alter von 94 Jahren

Mit ihr ist eine der großen Berliner Realistinnen des 20. / 21. Jahrhunderts von uns gegangen. Wir trauern um eine großartige und visionäre Künstlerin, die mit ihren Arbeiten ihrer Zeit weit voraus war. 

Die von ihr im Jahr 2010 gegründete Ingeborg Leuthold Stiftung wird ihrem Wunsch entsprechend, ihr umfangreiches Werk nicht in Vergessenheit geraten lassen und Bildende Kunst von Frauen, sowie Wissenschaft & Forschung über Bildende Kunst von Frauen auch in Zukunft fördern. 

Der Vorstand der Stiftung

Ingeborg Leuthold-Hosaeus
Zum Gedenken an die große Berliner Malerin des Realismus 

Ingeborg Leuthold-Hosaeus ist in der Nacht zum 6. März 2020 im Alter von 94 Jahren gestorben. Ihr umfangreiches künstlerisches Werk - das fast komplett erhalten ist - lagert in ihrem Atelier und ihrer Wohnung und wartet darauf, dass es aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und der Öffentlichkeit präsentiert wird. Die von Ingeborg Leuthold sehnlichst gewünschte Anerkennung  durch eine Retrospektive ihres Lebenswerkes in einem der großen Berliner Museen wurde zu ihren Lebzeiten nicht erfüllt. Daran änderte auch die Schenkung ihrer beiden Spätwerke – das Diptychon „Love Parade“ und das „Triptychon Christopher Street Day“ - an das Stadtmuseum Berlin im Jahr 2007 nichts. 

Nun ist Ingeborg Leuthold-Hossaeus gestorben.  Die Hoffnung darauf, dass die schon lange fällige Retrospektive mit Arbeiten dieser großen Meisterin des Berliner Realismus nun endlich Gestalt annimmt, hat nach der Aktivierung der Ingeborg Leuthold Stiftung und deren Ausstellung „Gendertrouble“ im März 2019 neue Nahrung erhalten. Denn bereits im Mai 2019 holten junge Mitarbeiter des Märkischen Museums  das große Triptychon „Christopher Street Day“ von Ingeborg Leuthold aus der Versenkung hervor für ihre Werbecampagne des Vernetzungstreffens und Fachaustausches zum Thema „Queer auf Dauer? Herausforderungen für die Museumsarbeit“ und machten die Künstlerin Ingeborg Leuthold damit für die Öffentlichkeit wieder sichtbar (www.stadtmuseum.de/aktuelles/queer-auf-dauer-herausforderungen-fuer-die-museumsarbeit).  
Berlin am 8. März 2020  
Michaela van den Driesch / Vorsitzende Ingeborg Leuthold Stiftung 

„Gendertrouble‘‘

  gedruckt gezeichnet gemalt 


Video der Ausstellung